Eine Henne im Kino, Special Guests und ein paar Termine
Was ist sich bewusst, über den Film, der immer läuft?
Alaaf! Und guten Morgen,
Achtung es wird kompliziert: wenn wir uns bewusst sind, über Eindrücke die wir wahrnehmen – Bilder, Gerüche, Geräusche, Gefühle, Emotionen, Gedanken, Tastsinn, Temperatur etc. – dann werden wir manchmal wie im Kino in den Film des Lebens gesaugt. Wir sind dann wie ausgeliefert, gestresst und überfordert, alles prasselt auf uns ein, zu laut, zu warm, zu grell, zu schnell.
Werden wir uns bewusst, dass das alles “nur” Informationen sind (das üben wir in der Meditation) wird es plötzlich ruhiger. Das bewusst werden über die Möglichkeit des Bewusst-seins ist die Perspektive die wir einzunehmen versuchen.
Heute morgen in der Meditation haben ich das Bild des Kinos genommen: wir sitzen im Kino, schauen einen Film, einzelne Bilder (30/sekunde) flitzen über die Leinwand, vermitteln den Eindruck flüssiger Bewegung, die Bilder bestehen aus Pixeln, sie sind nicht echt, oft heute sogar computer generiert. Der Ton kommt aus Boxen, Elektromagnete bringen eine Membran zum schwingen und imitieren egal welches Geräusch. Wir sitzen mittendrin, eingesogen und immersed in eine Illusion. Merken nicht, wie wir Popcorn oder Nacho Cheese mampfen, spüren den Atem nicht, oder unser Herz, wir sind im Film, wir sind der Film.
Das Film-werden, oder das “ich werde was mir passiert", oder “meine Gedanken interpretieren, was mir passiert”, ist oft ein großer Teil unseres Lebens, Momente des Bewusst-seins in denen wir wirklich hier sind, nicht die Regel.
In der Meditation denken wir dann, wir sollen nicht denken, nicht “im Film” sein, sondern plötzlich raumhaft und ganz still. Das ist natürlich eine totale Überforderung. Was wir üben, ist den Film erstmal wahrzunehmen und unser abdriften. Immer wenn wir das “in Gedanken Abdriften” bemerken, ist das kein Scheitern sondern ein kleines Erwachen aus dem Film der Gedanken.
Was sind eure besten Filme? Kommentiert gerne! Das schöne an einer Gruppen Meditation ist das gemeinsame Üben, neugierig auf die Filme zu sein, zu bemerken, ich gucken den Film nicht alleine, die anderen sind auch da.
Termine & Special Guests
Gestern war Verena König zu Besuch, am 23.2. um 5:30 Uhr kommt sie wieder.
Am 25.2 kommt Thomas Hübl um 5:30 Uhr vorbei! Wir freuen uns!
Am Montag, 23.2 ist der nächste Community Call um 20:00 Uhr: wir reflektieren gemeinsam mit euch über unsere Erfahrung und ihr könnt Fragen zu Meditation und den aufkommenden Phänomenen stellen. Ich liebe die Community Calls und freu mich schon sehr darauf, auch euch zu hören!
Die nächste Prime Time Mediation ist am Sonntag, 20.2. um 20:15 Uhr
Ansonsten alles wie immer, wir sehen uns jeden Morgen um 5:30 Uhr
Der Link ist für alle Termine der Gleiche (Anjet! Wie hast Du das gemacht?)
https://us06web.zoom.us/j/87326327627?pwd=U9iaoUF0jYsDHV2M29Gjxrq5zeBV5L.1
Wir freuen uns auf euch!
Philip, Joseph, Luka, Coline, Anjet
PS: Hier ist ein Pool, in den ihr Münzen werfen könnt, um das Projekt zu unterstützen und weitere zu ermöglichen: POOL
PPS: Irgendwie auch passend, in Berlin ist Berlinale! Viele Filme, viele Kinos, viele spannende Perspektiven. Auch Hennen?
PPPS: der Februar ist als Experiment offen, wenn ihr zwischendurch mal vorbeischnuppern wollt in unserem Tempel, macht das, alle haben die Augen zu, ihr könnt euch ungestört ein Bilde machen ;) und vielleicht sogar 10 Minuten mit uns sitzen. Meistens wird die erste halbe Stunde angeleitet und die zweite ist Stille. Sonntags ist es oft ganz still… bis auf das Glöckchen.
PPPPS: „Fröhlich sein, Gutes tun und die Spatzen pfeifen lassen“ Johannes Bosco, 1815–1888 - Ein Leitsatz zu einem unbeirrten Leben. Wenn ihr mehr wissen wollt könnt ihr auf Ecosia googlen.









Lieber Philip, liebes Team, liebe Mitmeditierende,
Ich kann mit dem Bild des Kinos viel anfangen (Henne und Küken hat noch eine andere -beschützende- Nuance, die ich auch mag).
Nun empfinde ich es bei sämtlichen „positiven“ Emotionen (Freude, Aufregung, positiver Stress, etc) total angenehm „hineingesaugt“ zu werden in das Geschehen, da möchte ich es eigentlich nicht missen, ganz identifiziert zu sein. Aber bei den „negativen“ Emotionen (Angst, Sorge, negativer Stress) ist es eine große Erleichterung, wenn es mir gelingt Abstand zu gewinnen und nicht in Dissoziation etc. reinzurutschen. Gelingt beileibe nicht immer, aber doch schon ab und zu- dank der Meditationspraxis (meditiere schon etwas länger). Aber was für ein Unterschied macht es doch aus, wenn man gemeinsam diesen Weg beschreitet und immer wieder daran erinnert wird, dass alles, so wie es ist, okay ist.
Bin sehr dankbar für Eure Arbeit, Aufmerksamkeit, Zeit und Freundlichkeit!
Herzliche Grüße
Steffi
Haha… jetzt wird‘s aber richtig spannend.
1. mediate with… hilft mir enorm aus meinem Film auszusteigen.
2. Themroc … nix für zarte Geister und am besten nackt im Bett schauen 👀 - verletzlich, ver- und zerstörend, auflösend, befremdlich, befreiend… unbedingt bis zum Ende schauen… wenn möglich. 👏😁
3. Frida - eine starke Frau, die als Künstlerin ihren eigenen Weg geht - sehr stärkend, inspirierend, leiden-schaf(f)lich 🙋♀️🫶🦵🐥🦋
4. War Photographer / Doku / James Nachtwey - Wim Wenders sagte, wir sollten aufhören ihn War Photographer zu nennen, sondern „Men of Peace“. Seine Bilder sind gerade in Berlin zu bewundern (Fotografiska „Memoria“) - aktueller und wichtiger als je zuvor nicht weg, sondern hinzuschauen. 🙏🏻🫀🧠
5. Dschungelbuch - versuch’s mal mit Gemütlichkeit, mit Ruhe und Gemütlichkeit… - tirilie und einfach tanzen, hüpfen, springen, Hüften schwingen 🥳🥰💃🕺
6. Der englische Patient (1996) mit „Juliette Binoche“ Für ihre Rolle als Krankenschwester Hana gewann sie den Oscar als beste Nebendarstellerin. ☺️😳🤗😲 Und „Chocolat“ - sinnlich, hedonistisch 👅🫦
7. Blau - im Rausch der Tiefe“ - Stille, Musik, Deep dive, lauschen 🐬
8.. Midnight in Paris ist eine romantische Filmkomödie aus dem Jahr 2011 von Woody Allen - Fantasievoll, berührend, liebevoll, träumerisch
🩷🌝💫💚
8. Das Glücksprinzip
Lehrer Simonet stellt seinen Schülern eine Aufgabe: Sie sollen sich einen Weg überlegen, die Welt zu verbessern. Der elfjährige Trevor hat eine geniale wie einfache Idee: Wenn jeder drei anderen Menschen hilft, geht es bald vielen besser. 🧚♀️🍀
Endegelände - Aus die Maus :) hoffentlich es ist für alle Gefühle was dabei.
Habt einen schönen Tag, ihr cinehenneastischen Liebeswesen