Halbzeit und Intentionen
Erkenntnisse über Absichten... und was sonst noch wichtig ist im Februar.
Hi,
Zuerst das Organisatorische, dann die Inspiration. Der Februar hat Halbzeit und wir freuen uns über alle, die neu dazu gestoßen sind, so sehr wie über die alten Hasen, die seit Beginn kaum einen Morgen verpasst haben. Hier das wichtigste für den Rest des Monats. Der Link für alles: https://us05web.zoom.us/j/87326327627?pwd=U9iaoUF0jYsDHV2M29Gjxrq5zeBV5L.1
Community Call — morgen 20:00 Uhr (und Morgenmeditation 05:30 Uhr)
Am Sonntagabend um 20:00 Uhr ( - 21:30 Uhr) haben wir unseren nächsten Community Call und der letzte war so herzerwärmend, dass ich mich persönlich schon sehr darauf freue. Morgen um 05:30 Uhr ist außerdem eine Super-Silence-Meditation für die, die gern in Stille gemeinsam sitzen möchten.
Einzelsession-Angebot geht weiter
Kleiner Reminder zur Halbzeit auch für unser 1:1 Angebot. Als Team (Anjet, Coline, Joseph, Luka) bieten wir euch Meditations-Coaching und persönliche Begleitung an (125€ für 50 Minuten, 65€ für 25 Minuten). Wenn du dich dafür interessierst, kannst du uns über meditatewith@protonmail.com schreiben.
Abendmeditationen
Wir wollen zukünftig mehr davon anbieten. Für Februar sind die nächsten Abendmeditationen am:
Montag, 16.02.2026 20:15 - 21:15 Uhr
Freitag, 20.02.2026 20:15 - 21:15 Uhr
Sonntag, 22.02.202 20:15 - 21:15 Uhr
Mittwoch, 25.02.2026 20:15 - 21:15 Uhr
Intentionen setzen
Liebhaber:innen von Listen und der Zahl “3” aufgepasst! Hier kommen drei Funktionen von Absichten beim Meditieren:
Unseren Autopilot programmieren
Am Anfang ist Meditieren anstrengend. Das ist ganz normal, weil wir jedes mal, wenn wir zu unserem Atem oder unseren Empfindungen zurückkehren, einen neuen Weg gehen und eine bewusste Entscheidung entgegen aller Muster treffen. Je länger und vertiefter wir allerdings meditieren, desto weniger sinnvoll ist es, unsere Aufmerksamkeit auf diese Weise zu mirco-managen. Was gibt die Richtung an, wenn wir nicht “alles im Griff” haben?
Die unzähligen Male, die wir uns bewusst entschieden haben, zur Meditation zurückzukehren, wirken nicht nur im Jetzt, sondern bahnen auch den Weg für die Zukunft: Während wir durch unsere Meditation sausen, programmieren wir unseren Autopilot für die nächste Sitzung und alle folgenden. Wenn wir am Anfang der Mediation dann zum Beispiel den festen Entschluss treffen, freundlich, wach und achtsam mit unserer Erfahrung zu bleiben, dann stützen wir uns auf all die Male, die wir uns in der Vergangenheit dazu entschieden haben dasselbe zu tun. So spiralen (ist das ein Wort?!) wir uns über die Tage und Jahre in immer tiefere und mühelosere Meditationen. Nice.
Buddhist*innen sagen zur Praxis von Intention und Entschlossenheit Saṃkalpa oder Adhiṭṭhāna. Egal in welcher Tradition, die ich bisher kennenlernen durfte, ist diese Absichtsbildung und -vertiefung ein wichtiger Teil der Praxis. Weil’s funktioniert.
Unseren Wunsch bestätigen
Absichten bewusst zu machen, ist meine Erinnerung an das, was ich will – und daran, dass das für mich möglich ist, egal wie groß oder klein. Handlungsbezogene Selbstwirksamkeit, mjam mjam mjam. Die Buddhist*innen tricksen hier ein bisschen: Auch, wenn meine Lebenszeit nicht ausreicht, vermehre ich schon jetzt all das, was vielleicht auch erst in einem späteren Leben eintritt…
Ich brauche nicht an Wiedergeburt zu glauben, um den Effekt zu spüren, mich mit dem zu konfrontieren, was ich mir wirklich wünsche. Wenn es einen inneren Wunsch gibt, kann sich jeder Schritt auf dem Weg wie eine kleine Erfüllung anfühlen. Herzenswünsche nennen das manche. Das heißt nicht, dass es immer fluffig ist. Dem ins Auge zu blicken, was für mich möglich ist, spielt die Verantwortung für den Weg dahin in meine Hände. Das kann beängstigend sein. Wenn es um Meditation geht, ist jedoch genau das der Platz, wo Verantwortung hingehört.
Unser Nervensystem regulieren
Intentionen und Erwartungen können unsere Wahrnehmung und körperlichen Reaktionen tiefgreifend verändern. Arzneimittelhersteller hassen diesen Trick. Ohne jeden Wirkstoff können wir Parkinson lindern, Schmerzen nehmen, Depressionen reduzieren, Ängste auflösen, Schlaf fördern. Kein Medikament ist besser erforscht als Placebo und es wirkt wie Bolle. Beim Meditieren machen wir uns das zunutze und kitzeln heraus, was möglich ist. Mit klarer Absicht und Offenheit für alles Gute nehmen wir jeden Tag eine wirksame Dosis von dem ein, was unsere Herzen sich wünschen.
Nachdem du das hier gelesen hast, stelle ich dir die Frage: Worauf willst du gern all deine “psychischen Akte“ ausrichten? Wozu meditierst du?
Wärmste Grüße von
Joseph und dem ganzen meditate with… Team: Anjet, Coline, Luka, Philip.
PS: Hier ist ein Pool, in den ihr Münzen werfen könnt, um das Projekt zu unterstützen und weitere zu ermöglichen:









Ich freu mich sehr über die Abendtermine! Danke dafür 🙏🏼
Lieber Philip, im Januar konnten wir sehen, wie sich der Pool gefüllt hat, das fand ich schön und ich hab mich über das klare Wasser gefreut.
Liebe Grüße, Sabine