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Avatar von Arne Schreiber

Anna Depenbusch singt in ihrem neuen Lied "Kintsugi" von den "Scherben einer Welt, wo nichts zusammenhalten will".

Der Titel des Songs rekurriert auf eine traditionelle japanische Reparaturmethode für zerbrochene Keramik, bei der die Bruchstellen mit einem Kleber, der mit Gold-, Silber- oder Platinpulver vermischt ist, wieder zusammengefügt werden. Anstatt die Reparatur zu verbergen, wird sie als Teil der Geschichte des Objekts hervorgehoben und geschätzt. Der Schaden wird also hervorgehoben und so wird die Geschichte und Vergänglichkeit des Objekts gewürdigt.

Anna Depenbusch deutet das in ihrem Liedtext so, dass das, "was auseinander bricht jetzt anders neu verbunden und ein

Ende nur der Übergang vom Anfang ist". Ein ähnlich tröstlicher Gedanke wie bei Cohens "Anthem": Brüche können verbunden werden und ein neues Ganzes ergeben.

Avatar von Judith Körner

Danke, lieber Philip!

Ich bin immer wieder so dankbar für das große Geschenk, was ihr uns macht. Ihr vermehrt damit auch meine Zuversicht 🙏

Und vielen vielen Dank fürs Teilen deiner Unvollständigkeit. Ich hadere selbst so stark und mache mich nur runter, da kommt dein Post wie eine Rettungsinsel daher. Lasst uns gemeinsam sowas von unvollkommen sein, bitte.

The moment you say, "I have got it," you have lost everything you had.

( B.K.S. Iyengar)

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