Joseph leitete am vorletzten Tag des Retreats, dem sechsten Tag der vierten Woche, die Meditation an und lud zum Einstieg zu freier Bewegung ein, mit Recken, Drehungen der Wirbelsäule und genüsslichem Gähnen. Danach führte er über das Gewicht des Körpers, die Atembewegung und die Körperempfindungen zu einem selbst gewählten Anker. Im Mittelpunkt stand die Erkundung der Grenze zwischen innen und außen, erst vor dem Körper, dann dahinter, zu den Seiten, unter und über einem, bis sich ein weites, gemeinsames Feld von Bewusstsein öffnete, in dem alle Gedanken und Empfindungen auftauchen. Joseph lud ein, Qualitäten dieses Raums wie Weite, Stille und Unveränderlichkeit zu untersuchen und schließlich Wärme einzuladen, mit einem Wort des Buddha über die Liebe zu sich selbst und Sätzen wie „Möge ich glücklich sein“. Zum Schluss weitete er das Feld von Fürsorge auf nahestehende Menschen und die Community aus, verbunden mit der Einladung, etwas von dieser Großzügigkeit in den Alltag mitzunehmen.
Zitat: „Jeder Gedanke, jede Empfindung ist Ausdruck dieses weiten Feldes und will so erkannt werden.“ (Joseph)
Alle Termine die Anmeldung und Infos findest du auf meditatewith.eu
Schnitt und Nachbearbeitung von Johannes Kühn










