Anjet leitete die Meditation an diesem Donnerstag der zweiten Woche allein an. Sie begann ungewöhnlich im Stehen: mit Wippen aus Knien und Fußgelenken, um die Zellen aufzuwecken, dem Bild von Wurzeln, die aus den Füßen in den Boden gehen, und einem Faden, der vom Scheitel Richtung Himmel aufrichtet, dann mit einer langsamen liegenden Acht mit dem Becken und dem Ausstreichen des ganzen Körpers. Im Sitzen wählte jede und jeder zunächst eine innere Haltung wie Sanftheit, Wachheit oder Freundlichkeit als Anker, folgte dem natürlichen Rhythmus des Atems und ließ sich mit dem Ausatmen in die Region des Herzens sinken. Thema waren die unterschiedlichen Schichten des Herzens: die schützenden Anteile, die um Erlaubnis gebeten werden durften, das Organ, das Blut durch den Körper pumpt, Gefühle und Emotionen, auch versteckte oder taube, und schließlich die tiefe Stille und Weite des Herzens. Besonders war die Einladung, dort der eigenen inneren Weisheit, einem inneren Lehrer oder einer inneren Lehrerin zu begegnen, bevor die Gruppe mit innerem Dank, einem Wunsch für den Tag und einem Blick auf die Menschen, mit denen sie gesessen hat, abschloss.
Zitat: „In die tiefe Stille deines Herzens, in den weiten Raum deines Herzens.“ (Anjet)
Um Morgens LIVE mit dabei zu sein geh auf meditatewith.live
Alle Termine die Anmeldung und Infos findest du auf meditatewith.eu
Schnitt und Nachbearbeitung von Johannes Kühn










