Coline leitete den neunten Morgen an und begann mit einer Körperübung, bei der Coline die Spannung ganz bewusst in Kiefer und Gesicht, in den Fäusten und im Unterkörper aufbauen und wieder lösen ließ, inklusive Zitronengesicht. Passend zur zweiten Woche der Verfeinerung widmete sie die 40 Minuten Sitzen den Anspannungen im Körper und dem Raum, der um diese herum entstehen kann. Als Anker empfahl dey die Bereiche, die sich weich, warm und lebendig anfühlen, und lud dann ein, auch angespannte, taube oder schmerzende Stellen zu erforschen und den Fokus um sie herum weiter zu stellen, wie beim Herauszoomen aus einem Bild. In den letzten 15 Minuten ging es darum, wohin Enge und Härte fließen, wenn mehr Raum entsteht, und womit man diesen neuen Raum füllen möchte, etwa mit Licht, Wärme oder Weichheit. Zum Schluss erinnerte Coline an das Wechselspiel von Ausrichtung und Weichheit im Alltag.
Zitat: "Wo geht denn die Härte hin, wenn mehr Raum darum herum entsteht?" (Coline)
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Schnitt und Nachbearbeitung von Johannes Kühn










