Philip leitete die Meditation an diesem Samstag an. Er begann mit ausgiebigem Strecken, Gähnen, Kopf- und Nackenkreisen und einem Abklopfen des ganzen Körpers bis zu den Augenlidern und lud dazu ein, im virtuellen Raum in die Gesichter der Mitsitzenden zu schauen. Im Zentrum stand der Raum: den Raum um sich wahrnehmen statt der Dinge darin, dabei den Boden spüren und über die Atmung den ständigen Austausch mit der Umgebung bemerken. Danach ließ er Lebendigkeit von einem Körperbereich aus über die Körpergrenzen hinaus in den Raum ringsum sich ausdehnen, ohne taube Stellen zu bedrängen, und ermutigte, spielerisch Bilder wie einen Berggipfel unter kristallklarem Himmel oder goldenes Licht einzuladen. Zum Schluss gab es einen Moment für Intention oder Gebet fürs Wochenende, und der eigene Raum weitete sich auf das Feld, das alle gemeinsam kreieren.
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Schnitt und Nachbearbeitung von Johannes Kühn











