Philip leitete den dreizehnten Morgen an diesem Samstag der zweiten Woche an und begann mit Stretching, seitlichem Dehnen, Abklopfen des Körpers und einer kleinen Ohren- und Gesichtsmassage mit warmen Händen. Danach lud er ein, mit offenen Augen durch den Raum zu schauen und Vertrautes ohne Benennen zu betrachten, als sähe man es zum ersten Mal, und übertrug diesen frischen Blick auf andere Menschen und auf sich selbst. Über längere Ausatmungen, Seufzer und Summen ging es ins Absinken in den Boden und in einen Körperscan mit Qualitäten wie Freundlichkeit und Neugier. Im Hauptteil verband sich die Gruppe mit dem Herzen und ließ den Herzraum sich über Hals und Kopf bis zur Krone ausdehnen, unterstützt vom Bild eines goldenen Lichts. Besonders betonte Philip, auch aufregende Erfahrungen und das eigene „wow, cool“ einzubeziehen und dabei geerdet zu bleiben, und ebenso gelten zu lassen, wenn nichts passiert.
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Schnitt und Nachbearbeitung von Johannes Kühn










